Infoseite Coronavirus SARS-CoV-2

Aktuelle Informationen und Richtlinien für Handwerksbetriebe und Mitarbeiter

+++ AKTUELLE MITTEILUNGEN +++

30.03.2020 - Auslegungshinweise der Hessischen Ministerien zur Vierten Verordnung

Mit der Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus wurde eine Vielzahl von Regelungen getroffen, welche Geschäfte, Betriebe, Einrichtungen etc. zu schließen sind und welche geöffnet bleiben dürfen. Darüber hinaus legt die Verordnung fest, dass Dienstleistungen und Handwerksleistungen bis auf die genannten Ausnahmen erbracht werden dürfen. Die nachfolgende Auflistung gibt einen Überblick über häufig nachgefragte Bereiche, wiederholt ggf. ausdrücklich in der VO genannte Bereiche und ist nicht abschließend. Sie ersetzt nicht die Regelungen der Verordnung, sondern konkretisiert sie. Die jeweiligen Hygienevorschriften der Verordnung sind einzuhalten. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.

Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung 

26.03.2020 - Neuen Regelungen zur Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks informiert über die neuen Regelungen zur Stundung der Sozialversicherungsbeiträge. Das Musterformular zur Beantragung der Stundung finden Sie hier - Antrag für Stundungen im März sollte heute noch gestellt werden!

25.03.2020 - Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Al-Wazir / Schäfer: „Hessen stützt hessische Wirtschaft mit Soforthilfe und Darlehen“
Das Land Hessen schnürt ein millionenschweres Soforthilfeprogramm und stockt die Mittel der Bundesregierung mit einem eigenen Zuschuss auf. 
(Quelle: https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/soforthilfe-und-darlehen-fuer-die-wirtschaft)

23.03.2020 - Aktuelles von der Bundesregierung

Das KfW-Sonderprogramm 2020 startet: Es unterstützt Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Kleine, mittelständische und auch große Unternehmen können ab sofort über ihre Hausbank Anträge stellen. Die Auszahlungen erfolgen schnellstmöglich, die Mittel für das Sonderprogramm sind unbegrenzt. Die EU-Kommission hat die deutschen Beihilfeprogramme gestern genehmigt.

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Aufgrund der Corona-Krise können zurzeit viele Menschen nicht arbeiten, die beispielsweise in der Gastronomie oder im Einzelhandel beschäftigt sind. In der Landwirtschaft fehlen gleichzeitig bis zu 300.000 Arbeitskräfte. Eine Online-Plattform stellt jetzt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürgern her, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu vermitteln - eine gemeinsame Initiative des Bundesverbands der Maschinenringe e.V. und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

22.03.2020 - Pressemitteilung Land Hessen

Um den unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten, haben Bund und Länder die Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte erweitert. Die Bundeskanzlerin dankte den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten.
(Quelle: https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/gemeinsame-leitlinien-von-bund-und-laendern-weiter-verschaerft)

Beschluss + Änderungen der Dritten und Vierten Verordnung 


19.03.2020 - Pressemeldung des Hessischen Ministeriums für Finanzen

ZUR BEKÄMPFUNG DER CORONA-KRISE: Hessen stellt kurzfristig 7,5 Milliarden Euro in Aussicht. Wirtschaft erhält steuerliche Soforthilfen von bis zu 1,5 Milliarden Euro. Bürgschaftsvolumen soll auf 5 Milliarden Euro erhöht werden. Nachtragshaushalt bringt weitere 1 Milliarde Euro....

18.03.2020 - Aktuelles von der Bundesregierung

Bundeskanzlerin Merkel wendet sich in einer Ansprache an die Bürgerinnen und Bürger. "Es ist ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt", betont die Kanzlerin. ...Weiterlesen auf der Seite der Bundesregierung...
(Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-1725960)

17.03.2020 - Pressemitteilungen Land Hessen

Aktuelle Leitlinien und Verordnungen
Kampf gegen das Corona-Virus - Schließung von Einrichtungen, Betrieben etc.
(Quelle: https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/kampf-gegen-das-corona-virus)

Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus Vom 17. März 2020

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Wir raten aber dazu den Publikumsverkehr auf das Nötigste einzuschränken. (Quelle: https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/landesregierung-fasst-zusaetzliche-beschluesse)

16.03.2020 - Pressemitteilung der Bundesregierung

Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 folgende Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart: Pressemitteilung 96


16.03.2020 - Veranstaltungen

Einzelne Veranstaltungen der Innungen bzw. KH Odenwaldkreis wurden bereits abgesagt. Bitte informieren Sie sich bei uns, falls Sie bisher noch keine Nachricht erhalten haben.

13.03.2020 - Kein Berufsschulunterricht bis zu den Osterferien

Die Schulschließung betrifft auch die Teilzeit Berufsschule. Der Ausbildungsbetrieb bestimmt den Aufenthaltsort für die/den freigestellte/n Auszubildende/n. Die Berufsschule organisiert die Lernmaterialien online. Wir empfehlen dringend, die Auszubildenden einen Tag in der Woche, vorzugsweise am Hauptschultag, freizustellen, um die Lernaufgaben der Berufsschule zu erledigen. Für Auszubildende im Blockunterricht gilt entsprechendes, sie erhalten umfangreiche Arbeitsaufträge für die häusliche Arbeit. (http://bso-mi.de/ +++ https://www.lgs-dieburg.de/ +++ http://www.peter-behrens-schule.de/)

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Unterstützungsmöglichkeiten vom Land Hessen

Das Land Hessen schnürt ein millionenschweres Soforthilfeprogramm und stockt die Mittel der Bundesregierung mit einem eigenen Zuschuss auf. Insgesamt stehen für Solo-Selbstständige, Freiberufler, Künstlerinnen und Künstler sowie Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als zwei Milliarden Euro von Bund und Land zur Verfügung.

Nicht rückzahlbarer Zuschuss

Die Corona-Soforthilfe wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Sie beträgt inklusive der Bundesförderung bei

  • bis zu 5 Beschäftigten: 10.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 10 Beschäftigten: 20.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 50 Beschäftigten: 30.000 Euro für drei Monate.

Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen.

Anträge auf die Soforthilfe sind an das Regierungspräsidium Kassel zu richten. Die Antragstellung erfolgt online unter https://www.rpkshe.de/coronahilfe.
Da die Seite hoch frequentiert ist, können Sie hier schon einmal die Anleitungen zum Ausfüllen des Antrages ansehen und herunterladen >>>

Ausfüllhilfe Soforthilfe Antrag

FAQ technische Hilfe Antrag

Übersicht Soforthilfen 

              Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) 

              Mit der neuen Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Hessen stellt die WIBank über die Hausbank ein so genanntes Nachrangdarlehen in Höhe von mindestens 5.000 Euro bis maximal 200.000 Euro zur Verfügung. Ein Nachrangdarlehen verzichtet auf zusätzliche Risikoabsicherung durch die Hausbank.

              Kapital für Kleinunternehmen (KfK)
              Kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen) und freiberuflich Tätige mit bis zu 25 Mitarbeitenden und 5 Mio. Euro Jahresumsatz können Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 50% aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig. Nähere Informationen dazu unter: www.wibank.de/kfk

              Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW)
              KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Mio. Euro Umsatz können aus diesem Förderprogramm über ihre Hausbank Betriebsmittelkredite bis 1 Mio. Euro erhalten. Weitere Informationen sind hier erhältlich: www.wibank.de/guw

              Bürgschaften
              bis 1,25 Mio. Euro mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent. Diese bietet die Bürgschaftsbank Hessen in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen an. Dazu zählen auch Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 300.000 Euro, die mit einer Bürgschaftsquote von 60 Prozent besichert und bei Erfüllung aller Kriterien be-sonders schnell erteilt werden. Weitere Infos und Ihren jeweiligen Ansprechpartner finden Sie hier: www.bb-h.de/kontakt/

              Landesbürgschaften
              Das Land Hessen übernimmt in besonderen Fällen Landesbürgschaften i. d. R. über 1,25 Mio. Euro. In Kooperation mit der Hausbank kann dadurch sowohl die Finanzie-rung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abgesichert werden. Weitere Informationen dazu unter:
              www.wibank.de/landesbuergschaften 

              Haben Sie konkrete Fragen?
              Wenden Sie sich an die Förderberatung des Landes Hessen bei der WIBank unter der Tel. 0611 774-7333. 

              Übersicht Liquiditätshilfe Hessen

              Steuerliche Soforthilfen 

              Im Zuge der finanziellen Soforthilfe stellt das Hessische Ministerium für Finanzen ein FAQ zu Steuern in Zeiten der Corona-Pandemie und einen Antrag auf Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus zur Verfügung.  

              KfW-Kredite - Corona-Hilfe für Unternehmen 

              Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die folgenden bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung sowie im Rahmen von Konsortialfinanzierungen nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen verbessern.
              KfW-Programme

              Kurzarbeitergeld

              Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

              Arbeitsagentur - Corona-Virus:Kurzarbeitergeld
              Videos: So beantragen Sie Kurzarbeitergeld

              Merkblatt KUG
              Mustervereinbarung Kurzarbeit

              Telefon-Hotline bei Fragen zum Kurzarbeitergeld: 0800 4555520


              Odenwaldkreis 

              Informationen für Selbständige und Freiberufler zur Corona-Pandemie Stand 23.03.2020

              PRÄVENTION

              Was kann man präventiv tun?


              Der Arbeitgeber ist nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen, § 3 Abs. 1 ArbSchG. Gleiches gilt für den Arbeitnehmer, der den Arbeitgeber regelmäßig über Gefahren unterrichten und etwaigen Anweisungen dessen folgen muss. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten daher vor allem folgende Dinge beachten: 

              • In den Betrieben sollen Desinfektionsmittel verteilt oder aufgestellt werden;
              • Regelmäßig die Hände waschen und desinfizieren;
              • und insbesondere Hände schütteln vermeiden;
              • möglichst nicht in das eigene Gesicht fassen;
              • einschlägig chronisch Erkrankte sollten Öffentliche Verkehrsmittel und Menschenansammlungen meiden;
              • Nieß- und Hustenetikette einhalten, also möglichst nicht ungeschützt husten oder niesen, im Notfall niesen in die Armbeuge;
              • häufiges Lüften geschlossener Räume.

              Die Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt des Regierungspräsidium Darmstadt hat für Bauherren und Arbeitgeber (Sofort-) Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auf Baustellen heraus gegeben. Die Regelungen basieren auf den gemeinsamen Leitlinien zur Eindämmung des Corona-Virus des Bundes und der Länder. +++ Maßnahmen für Infektionsschutz auf Baustellen +++ 


              +++ Merkblatt Handwerk im Außendienst +++ Merkblatt zum Infektionsschutz +++ 
              Flyer Infektionsschutz +++

               

              Betriebsferien veranlassen

              Nach einer Rechtsprechung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf kann ein Unternehmen, das keinen Betriebsrat hat, durch einseitige Erklärung des Arbeitgebers Betriebsferien anordnen. Dies kann vielleicht in Einzelfällen eine hilfreiche Maßnahme sein (LAG Düsseldorf v. 20.6.2002, Az.: 11 Sa 378/02).

              QUARANTÄNE

              Bei Quarantäne zahlt der Arbeitgeber - Rückerstattung möglich

              Wenn die Quarantäne offiziell vom Gesundheitsamt angeordnet wurde, zahlt in der Regel der Arbeitgeber den Lohn für längstens sechs Wochen weiter. Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 56, Absatz 5. Es verpflichtet den Arbeitgeber, im Auftrag der Behörden das Geld auszuzahlen, das er sich im Nachhinein aber wieder von den Behörden zurückerstatten lassen kann.

              Selbstständige und Freiberufler sind ebenfalls gesetzlich abgesichert

              Auch Selbstständige und Freiberufler gehen im Fall einer offiziell verhängten Quarantäne nicht leer aus. Sie erhalten nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten Geld für ihren Verdienstausfall. Hier ist es nicht so einfach wie bei Angestellten: Freiberufler und Selbstständige müssen sich persönlich direkt an das Gesundheitsamt wenden, um eine Entschädigung für ihren Verdienstausfall zu erhalten.

              Diese beträgt ein Zwölftel des Arbeitseinkommens des letzten Jahres vor der Quarantäne. Nach § 56 Abs. 4 IfSG erhalten Selbständige zudem von der zuständigen Behörde Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang.

              Infektionsschutz - Entschädigungen bei Tätigkeitsverbot

              SIE FÜHLEN SICH KRANK?

              Verhalten bei Verdacht auf eine Erkrankung

              Das Gesundheitsamt Odenwaldkreis hat eine Telefon-Hotline eingerichtet, die täglich von 8:00 bis 16:00 Uhr unter 06062 70-293 zu erreichen ist.
              Bei Fragen ist außerdem eine Hotline des Landes Hessen täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr zu erreichen: 0800 555 4666.

              FAQ des Gesundheitsamts des Odenwaldkreises zum Download

              Mitgliederbereich KHS
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