Coronavirus - Arbeitsschutz und Prävention - Die wichtigsten Fragen

Was kann man präventiv tun?


Der Arbeitgeber ist nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen, § 3 Abs. 1 ArbSchG. Gleiches gilt für den Arbeitnehmer, der den Arbeitgeber regelmäßig über Gefahren unterrichten und etwaigen Anweisungen dessen folgen muss. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten daher vor allem folgende Dinge beachten: 

  • In den Betrieben sollen Desinfektionsmittel verteilt oder aufgestellt werden;
  • Regelmäßig die Hände waschen und desinfizieren;
  • Mund- und Nasenschutz (Maske) tragen
  • Abstand halten
  • möglichst nicht in das eigene Gesicht fassen;
  • Menschenansammlungen meiden;
  • Nieß- und Hustenetikette einhalten, also möglichst nicht ungeschützt husten oder niesen, im Notfall niesen in die Armbeuge;
  • häufiges Lüften geschlossener Räume (BGN Positonspapier zum Thema Lüften / Stand 01.10.2020)


Ab dem 12. Januar 2021 können Termine für die persönliche Schutzimpfung der Personen vereinbart werden, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören. Danach folgen die weiteren Gruppen nach Priorisierung der Bundesregierung.

Hessisches Serviceportal zur Anmeldung

Hinweise für Arbeitgeber zum Arbeitsschutz in Zeiten von Corona


Die Corona-Pandemie stellt auch die hessischen Betriebe vor große Herausforderungen. Um den Schutz vor einer möglichen Ansteckung auch in den Betrieben möglichst lückenlos zu gestalten, hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration zentrale Hinweise zum Arbeitsschutz zusammengestellt.

Seite des HMSI mit allen Links und Downloads

SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel

Was tun bei Verdachts- oder Erkrankungsfällen im Betrieb?


Der Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) hat allgemeine Schutzmaßnahmen und Handlungsempfehlungen für Sie zusammengestellt.

Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts-/Erkrankungsfälle im Betrieb

Arbeitsrechtliche Fragen zur neuen Corona App?

 

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung soll helfen festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So sollen Infektionsketten nachvollzogen und unterbrochen werden können.

Zu den arbeitsrechtlichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Nutzung der Corona-Warn-App stellen, hat die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) nun eine ausführliche Information erarbeitet.

BDA Hinweise zur Corona App

Wann gilt die Quarantäne?

 

Ab 16.12.2020 gelten in Hessen neue Bestimmungen für die Selbst- und Haushaltsquarantäne von positiv getesteten und den direkten Kontaktpersonen.


Aktuelle Informationen für Reisende und Pendler

Was Sie bei einem Aufenthalt in einem Risikogebiet in Deutschland oder im Ausland beachten sollten, welche Regelungen gelten und was Einreisende aus einem Risikogebiet wissen müssen, erfahren Sie hier.

Corona Einreiseverordnung Ausland - Stand 13.01.2021

Landesverordnung Hessen Konsolidierte Lesefassung - Stand 09.01.2021

(Ausnahme-)Regelungen für den Transport- und Beförderungsbereich


Sie reisen aus einem Risikogebiet nach Deutschland ein? Dann müssen Sie einen negativen Corona-Test vorlegen und sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder an Ihren Zielort - begeben und isolieren (häusliche Quarantäne). Und Sie müssen sich sofort bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. Hier finden Sie Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

 

Bei Quarantäne zahlt der Arbeitgeber - Rückerstattung möglich

Wenn die Quarantäne offiziell vom Gesundheitsamt angeordnet wurde und kein Eigenverschulden vorliegt (z.B. bewusster Aufenthalt in Risikogebieten für Urlaubsreisen) zahlt in der Regel der Arbeitgeber den Lohn für längstens sechs Wochen weiter. Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 56, Absatz 5. Es verpflichtet den Arbeitgeber, im Auftrag der Behörden das Geld auszuzahlen, das er sich im Nachhinein aber wieder von den Behörden zurückerstatten lassen kann.

Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen
IfSG Rückerstattung


Selbstständige und Freiberufler sind ebenfalls gesetzlich abgesichert

Auch Selbstständige und Freiberufler gehen im Fall einer offiziell verhängten Quarantäne nicht leer aus. Sie erhalten nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten Geld für ihren Verdienstausfall. Hier ist es nicht so einfach wie bei Angestellten: Freiberufler und Selbstständige müssen sich persönlich direkt an das Gesundheitsamt wenden, um eine Entschädigung für ihren Verdienstausfall zu erhalten.

Mitarbeiterausfall wegen Kinderbetreuung?


Wenn Eltern wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren müssen und  ihrer Arbeit nicht, oder nicht in vollem Umfang nachgehen können, besteht ein Entschädigungsanspruch.

Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt zuerst einmal der Arbeitgeber. Dieser kann dann bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen.

Weitere Informationen

Sie fühlen sich krank?


Das Gesundheitsamt Odenwaldkreis hat eine Telefon-Hotline eingerichtet, die täglich von 8:00 bis 16:00 Uhr unter 06062 70-293 zu erreichen ist.

Bei Fragen ist außerdem eine Hotline des Landes Hessen täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr zu erreichen: 0800 555 4666.

Corona Virus im Odenwaldkreis

 

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